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Baugebietserschließung „Seewinkel“ in Poing
Schnelle 4.760 m Steinzeugrohre

Autor: Diana Klose, Steinzeug-Keramo GmbH

Die oberbayerische Gemeinde Poing, rund 23 km östlich von München gelegen, ist eine „aufstrebende Wachstumsgemeinde“ im Landkreis Ebersberg: Aus dem einstigen kleinen Dorf hat sich Poing zu einer attraktiven Wohngemeinde mit knapp 14.500 Einwohnern entwickelt; bis zum Jahr 2020 sollen es zwischen 17.000 und 20.000 sein. Nach dem Neubau der Siedlung „Zauberwinkel“ und mit dem derzeit im Bau befindlichen neuen Wohnquartier W6, dem „Seewinkel“, für rund 1.400 Menschen kommt die Gemeinde dieser Prognose wieder ein Stück näher.

13 Hektar im Handumdrehen

Mit der Planung zur Baugebietserschließung für die Abwasserentsorgung im Projekt „W6 – Seewinkel“ begann das Münchner Ingenieurbüro GFM bereits in 2011; die öffentliche Ausschreibung durch den Auftraggeber, die gKu VE | München-Ost, erfolgte in 2012. Zum Jahresende 2013 hub die Richard Sem Bau GmbH die ersten Gräben zum Einbau der Kanalrohre auf einer Gesamtfläche von 130.000 m2 aus. Sämtliche Hauptleitungen und alle Grundstücksanschlussleitungen des neuen Wohngebietes sind mit Steinzeug gebaut, d. h.: 1.260 m in der Nennweite DN 150, 3.000 m in der Nennweite DN 200 und 500 m in der Nennweite DN 250. Sie alle liegen im typisch für diesen Landstrich ausgebildeten Kiesboden oberhalb des Grundwasserspiegels.Mitte 2014 waren die Kanalarbeiten abgeschlossen; am 30. Oktober 2014 übergab die ARGE Poing „Am Bergfeld“ die Erschließungsstraßen und die Kanalanlagen im Baugebiet Poinger See-winkel an die Gemeinde. 

 
 
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Auftraggeber: gKu VE | München-Ost Ver- und Entsorgung, Poing | Planung: GFM Beratende Ingenieure GmbH, München | Bauausführung: Richard Sem Bau GmbH, Zimmern | Baustofffachhändler: Richter + Frenzel, Landshut

 

 

 

 

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